Während des Bachelors nach Israel – Meine Zeit in Tel Aviv

Katrin hat im 5. Semester des BSc Biowissenschaften statt einen Vertiefungsmodul, ein Betriebspraktikum im Ausland absolviert. Hier berichtet sie mehr über diese spannende Zeit in Israel.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Bewerbungsschritte

Nachdem ich von der Möglichkeit eines Auslands-Moduls gehört habe, stand für mich schnell fest, dass ich diese Erfahrung gerne machen würde. Um einen Überblick zu bekommen, habe ich mich mit Frau Niebergall ausgetauscht, die mir die PDF-Datei mit allen Kooperationspartnern der Professoren des Fachbereichs gezeigt hat. Hierüber habe ich die Kooperation zwischen Prof. Paul Tudzynski und Prof. Amir Sharon in Tel Aviv gefunden. Nach Rücksprache mit Prof. Tudzynski habe ich mich per E-Mail mit einem Motivationsschreiben und einem tabellarischen Lebenslauf in Israel beworben. Die weitere Kommunikation war sehr unkompliziert.

 

Tel Aviv University

LaborDie Universität in Tel Aviv ist eine Campus-Uni und liegt etwas außerhalb von Tel Aviv. Mit mehr als 30.000 Studenten ist sie die größte Universität Israels. Der Fachbereich Faculty of Life Science beinhaltet über 90 Arbeitsgruppen und Labore und circa 3.000 Studenten. Die Arbeitsgruppen und Institute sind meist international aufgestellt, die Mehrheit der wissenschaftlichen Mitarbeiter sind aber Israelis. Die Arbeitsgruppe von Professor Amir Sharon gehört zum Institut für Molekularbiologie & Ökologie der Pflanzen. Forschungsschwerpunkt ist die Pilz-Pflanzen-Interaktion von Pflanzenschädlingen wie Botrytris cinerea (Grauschimmelfäule). Mein Projekt beinhaltete Forschung über den Zusammenhang von Autophagie und Apoptose bei diesem Pilz. Innerhalb des Projektes habe ich außerdem grundlegende molekular- und mikrobiologische Methoden kennen gelernt. Eine Immatrikulation an der Universität in Tel Aviv war nicht notwendig, da ich weiterhin in Münster eingeschrieben war.

 

Einreiseformalitäten

Solange man nur drei Monate in Israel bleibt, muss vorher kein Visum beantragt werden. Bei der Einreise wird deutschen Staatsbürgern in der Regel ein dreimonatiges Touristenvisum ausgestellt. Da ich dreieinhalb Monate dort war, habe ich circa vier Monate vor Abreise ein Studentenvisum bei der israelischen Botschaft in Berlin beantragt. Neben den Kosten für die benötigten Unterlagen, wie ggf. Reisepass, Passfotos, etc., muss man für ein Studentenvisum 42 Euro plus Porto einplanen.

 

Unterkunft und Lebenshaltungskosten

Ein günstiges Zimmer in Tel Aviv zu finden stellte eine enorme Herausforderung dar. Nachdem ich mich aufgrund der übertriebenen Preise der Studentenwohnheime gegen diese entschieden hatte, habe ich mich mittels Suchmaschinen weiter umgeschaut. Schließlich habe ich über AirBnB ein paar Zimmerangebote gefunden, die schöner und günstiger als die Wohnheimzimmer waren. Pro Monat habe ich trotzdem immer noch 630 Euro Inklusivmiete gezahlt. Mein Eindruck der generellen universitären Unterstützung ist, dass man als ausländischer Student im Vergleich zu israelischer Studenten deutlich mehr, zum Teil sogar das Doppelte, zahlt.

Die Lebenshaltungskosten sind in Israel bzw. besonders in Tel Aviv ebenfalls höher als in Deutschland. Obst und Gemüse der Saison ist meist relativ günstig, Milchprodukte, Fleisch, Brot etc. hingegen kosten deutlich mehr. Da es das Prinzip der Mensa dort leider nicht gibt, muss man auf dem Campus für ein Mittagessen bei einem der vielen kleinen Cafeterien zwischen 7 und 10 Euro kalkulieren.

 

Sprache

Für mein Forschungspraktikum haben meine guten Englischkenntnisse vollkommen ausgereicht. Dadurch, dass die Arbeitsgruppen in der Regel international besetzt sind, wird vorwiegend Englisch gesprochen. Fachliteratur ist sowieso auf Englisch geschrieben. Für einen längeren Aufenthalt würde ich einen der vielen Sprachkurse (Ulpan genannt) empfehlen.

 

Gesundheit

Eine Auslandskrankenversicherung ist nicht nur für das Visum Pflicht, sondern auch sinnvoll. Meiner Recherche nach tun sich die verschiedenen Pakete nicht viel. Worauf man achten kann, ist, dass man eine günstige Kombination mit Auslands-Haftpflicht-Versicherung findet, falls die deutsche Haftpflicht-Versicherung das nicht schon beinhaltet. Besondere Impfungen sind nicht nötig, eine Rücksprache mit dem Hausarzt schadet aber sicher nicht.

 

Verkehr

Öffentliche Verkehrsmittel sind in Israel während der Woche (Samstagabend nach Sonnenuntergang bis Freitagnachmittag) sehr gut ausgebaut, wenngleich der Begriff Fahrplan dort eher unbekannt ist. Größtenteils reist man mit dem Bus, an der Küste gibt es außerdem eine gute Nord-Süd-Zugstrecke. Auch Überlandbusse fahren alle paar Minuten in alle kleineren und größeren Städte. Öffentliche Verkehrsmittel sind meist sehr günstig. Zusätzlich lohnt es sich auf jeden Fall, eine „Rav Kav“ ausstellen zu lassen. Das ist eine personalisierte, elektronische Fahrkarte, bei der es Rabat auf den auf die Karte gebuchten Geldbetrag gibt. Anders sieht es am Wochenende, dem Shabbat, aus: Die allermeisten öffentlichen Verkehrsmittel fahren von Freitagnachmittag bis Samstagabend gar nicht, darunter alle israelischen Busse und Züge. Stattdessen gibt es Sammeltaxis, Sheruts genannt, die auf bestimmten Strecken, sowohl in den Städten als auch über Land fahren. Sie sind etwas teurer als normale Busse.

 

Fazit

Aus meiner Zeit in Israel und Palästina bleibt mir besonders in Erinnerung, wie hilfsbereit und freundlich die meisten Menschen dort sind. Egal wo man ist, was man sucht oder welches Problem man hat, es finden sich eigentlich immer Menschen, die einem bereitwillig weiterhelfen. Wenn man am Englisch als Ausländer erkannt wird, folgt in der Regel auch ein Gespräch über Deutschland, fast jeder kennt zumindest Köln und mindestens eine Person, oft sogar eigene Familienangehörige, die in Deutschland leben. Die meisten Leute packen häufig auch noch ein paar Brocken Deutsch aus und sind wirklich interessiert, was man denn so in Israel treibt und ob man das dieses und jenes schon gesehen hätte. Meist folgen dann auch noch ein paar sehr hilfreiche Reisetipps. Reisen in Israel hat so wirklich Spaß gemacht!Wüste Negev

Wie jedem wohl bekannt ist, ist Israel ein konfliktgeladenes Land. Das macht es aber natürlich auch umso spannender, politische Themen mit Einheimischen zu besprechen und sich einen eigenen Eindruck zu verschaffen. Je länger ich in Israel und Palästina unterwegs war, umso stärker habe ich den Eindruck bekommen, dass eine „neutrale Betrachtung“ der politischen Situation gar nicht möglich ist. Ich hatte das Glück, dass ich beide Perspektiven auf den israelisch-palästinensischen Konflikt direkt aus ersten Hand kennen lernen konnte, da zeitgleich mit mir eine ehemalige Mitbewohnerin aus Münster in Bethlehem und Jerusalem gearbeitet und gelebt hat. So habe ich eine Palästinenserin aus einem der Flüchtlingscamps in Bethlehem kennen gelernt und durch Besuche dort einen Eindruck in ihren Alltag bekommen.Mauer Bethlehem 2

Außerdem ist Israel ein wunderschönes Land mit atemberaubender Natur. Von mediterranen Wäldern und Bergen im Norden über das Mittelmeer, den See Genezareth, das Tote Meer und das Rote Meer bis hin zur Wüste in der gesamten südlichen Hälfte findet man für eigentlich jeden Geschmack etwas. Mir hat es besonders die Steinwüste Negev angetan, die durch Wind und Wasser bizarre und wunderschöne Formen angenommen hat. Aber auch die vielen wirklich alten Ruinen und historisch und religiös wichtigen Orte sind beeindruckend und eine Reise absolut wert. Mit Besuch aus Deutschland habe ich mich zwei Mal auf die Reise von Norden nach Süden gemacht. Dadurch, dass Israel wirklich klein ist (circa so groß wie Hessen), kann man problemlos herumreisen, auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln.Küste Haifa, Akko, RoshHaNiqra

Die Laborarbeit hat mir wirklich Spaß gemacht. Mir wurde sehr schnell und viel alleine zugetraut und das Arbeitsklima ist herzlich und entspannt. Es war immer mindestens eine Person da, die mir helfen konnte, wenn ich nicht weiterwusste oder irgendetwas gesucht habe. Ich habe bisher nicht viele Vergleichsmöglichkeiten, aber mein Eindruck ist, dass das Labor gut ausgestattet ist. Ich kann absolut empfehlen, ein Praktikum in dieser Arbeitsgruppe zu machen. Neben all den persönlichen Erfahrungen, die ich in Israel gesammelt habe und an denen ich gewachsen bin, habe ich auch fachlich viel gelernt. Das wird mir besonders jetzt in der Bachelorarbeits-Vorbereitung besonders bewusst. Selbstständig zu Planen und zu Arbeiten sind Dinge, die sehr wichtig sind und die ich allem voran in meinem Auslandspraktikum gelernt habe.Klagemauer, Felsendom in Jerusalem

 

Erasmussemester an der Aarhus University in Dänemark

Anne

Vorwort

Ich habe mich für ein Auslandssemester entschieden, weil ich generell gerne Neues kennenlerne und ein Erasmussemester da perfekt reinpasst. Neue Kultur. Neue Menschen. Neue Umgebung. Mehr eigene Verantwortung. Weg von allen Sicherheiten, die man Zuhause genießt. Das alles finde ich sehr spannend. Natürlich habe ich mich noch wegen viel mehr Faktoren für ein Auslandssemester entschieden. Ich finde einfach ein Erasmussemester kann einen persönlich nur weiterbringen und deswegen auch nur gut werden.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Vorbereitung

Ich habe ein Jahr bevor ich nach Dänemark gefahren bin einen VHS Kurs in Dänisch belegt. Das kostet leider und für mich hat es sich nicht unbedingt gelohnt, aber ich bin auch eine inkonsequente Sprachenlernerin. Generell kann ich es nur empfehlen, weil es dich sozial sehr viel weiterbringen kann, wenn du auch mit den dänischen Studenten viel in Kontakt treten möchtest.

Wenn es sich dann doch nicht einrichten lässt, braucht man natürlich auch nicht verzweifeln, weil in Dänemark gefühlt einfach jeder Englisch sprechen kann. Auf einem Basketballplatz habe ich mal Körbe mit einem 12 jährigen Dänen geworfen und selbst der konnte gutes Englisch. Es war fast verrückt. Man konnte sich für alles online anmelden. Auch der Kurskatalog war online zu finden, ich hatte aber trotzdem einfach nochmal die dann neue Erasmuskoordinatorin Dr. Roda Niebergall gefragt. Wenn ihr Fragen habt, die Ihr selbst nicht lösen könnt, solltet ihr auch immer sofort Kontakt zu euren Erasmuskoordinatoren aufnehmen. Das ist besser, als selbst zu verzweifeln. Das Online-Anmelden lief aber wirklich super easy und die Kursauswahl war auch sehr groß. Ich konnte sogar Kurse außerhalb von Biologie in der Physik belegen und auch Masterkurse. Einfach weil ich da mal reinschnuppern wollte. Wichtig! Ich musste für die Bewerbung einen C-Test in Englisch ablegen! Den kann man an der Uni Münster für ca. 20 € absolvieren. Alle anderen Möglichkeiten wie TOEFL sind unverschämt teuer (in Deutschland 240 US-Dollar) und in diesem Fall nicht besser als der C-Test beim Sprachenzentrum. Für den C-Test in Münster muss man sich vorher anmelden. Deswegen da auch bitte unbedingt genügend Zeit einplanen und am besten nachfragen, wann die nächsten Termine zur Verfügung stehen. Die Unterkunftssuche ist auch ein wichtiges Thema! Dazu mehr im nächsten Abschnitt. Weitere wichtige Punkte, die man auch noch bedenken sollte, die ich jetzt aber nicht nochmal in einzelnen detailliert durchgehe, sind: Kreditkarte, Versicherung und Sport.

 

Unterkunft

Man kann sich über die Online-Anmeldung für eine Unterkunft bewerben. Da ich jedoch gehört hatte, dass man teilweise auch sehr spät erst einen Platz bekommen kann (z.B. erst einen Monat nachdem das Semester schon begonnen hat), wollte ich mich nicht darauf verlassen. Ich meldete mich für einen zu verschmerzenden Betrag bei der Seite Boligportal.dk an. Dort gab es relativ viele Angebote und es lief nach einem ähnlichen Prinzip wie bei WG-gesucht. Ich habe darüber eine wunderschöne kleine Wohnung in der Nähe vom Hafen und in der Nähe der Uni gefunden. Meine Vermieterin war selbst mit dem Erasmusprogramm in Frankreich und deswegen hatte alles perfekt gepasst. Kann sein, dass das ein Glücksfall war. Ich kann es trotzdem nur empfehlen, da zumindest ich jede erdenkliche Möglichkeit ausschöpfen wollte, um eine gute Unterkunft zu finden. Facebook ist dabei natürlich auch eine gute Adresse. Dort gibt es viele Gruppen, in denen Wohnungen angeboten werden. Worüber man sich unbedingt im Klaren sein muss, sind die hohen Mietkosten. Mit Glück kann man über das Studentenwerk wohl auch Zimmer für 300 oder 400 € finden. Das ist aber meiner Meinung nach eher unrealistisch und man muss sich eher mit Preisen um die 500 – 600 € monatlich anfreunden.

Studieren in Aarhus

Das Studium hängt sehr von den gewählten Kursen ab. Also würde ich besonders viel Wert drauflegen, dass auch meine Interessen gut getroffen werden. Ansonsten war das Studium anspruchsvoller als erwartet. Also larifari, wie vielleicht das Klischee von einem Auslandssemester ist, wird es nicht. Was auch gut ist, weil dieses Programm dich auch für den zukünftigen Arbeitsmarkt interessanter und kompetenter machen soll. Bei meinen Kursen wurde der Fokus sehr auf Paper gelegt. Was ich noch nicht gewohnt war, aber grade während der Bachelorarbeit und später während des Masters sehr von Vorteil ist. Ich war sehr zufrieden mit meinen Kursen, auch wenn sie vielleicht einen Ticken zu anspruchsvoll waren und deswegen meine Noten nicht ganz wie gewünscht ausfielen. Aber damit muss man halt leben. Dänisch Kurse wurden auch vom Sprachenzentrum der Uni angeboten. Was auch ganz cool war, ich aber wegen ein paar IT-Problemen nicht wirklich bewerten kann. Auf jeden Fall hat man sich Mühe gegeben, für die „Internationals“ ein schönes Umfeld zu schaffen. Es gab zum Beispiel im Keller die Möglichkeit, mit anderen Spiele zu spielen, sich in Sitzsäcken auszuruhen, an PCs seine Aufgaben zu absolvieren und sich im Sprachcafé mit den Angestellten in Dänisch zu versuchen. Das war dann meistens auch eine entspannte Möglichkeit, die Sprache zu lernen, weil man sich wie mit Freunden über Gott und die Welt unterhalten konnte, aber die auch noch super auf deine Sprachdefizite Rücksicht genommen haben.

Leben in Aarhus

AIMG-20170423-WA0016arhus hat unfassbar viel zu bieten. Die Stadt lebt genau wie Münster auch von ihren Fahrradfahrern und wird nicht ohne Grund the city of smile genannt. Sie hat eine wunderschöne Altstadt mit einem kleinen Fluss/Kanal, der danach in die Ostsee mündet. Am Hafen kann man sich nie satt sehen. Nur bei Nacht ist es da noch schöner. Wobei die Nacht in Aarhus auch noch einiges mehr ermöglicht. Prinzipielles Muss sind die Friday Bars beim Campus. Da findest du nicht nur unverschämt günstige Biere und Cocktails, sondern auch die lustigsten, aufgeschlossensten und vielfältigsten Menschen. Für diese Stimmung würde ich immer wieder gern einfach so nach Aarhus fahren. Was auch richtig cool ist: dort gibt es einfach für jeden Geschmack etwas. Ob gemütlich rumchilln, Spiele spielen und wenn gewünscht auch tanzen in der Chemie Friday Bar, gnadenloses Abfeiern in der Mediziner Friday Bar oder auch ein Mix aus beidem und zusätzlich noch das Baumstammspiel (bei dem man Nägel mit einem Hammer in einen Baumstamm hämmert) in der Bio Friday Bar, es war für jeden etwas dabei!

Es gibt natürlich auch einige Einführungsveranstaltungen für die Internationals, aber leider auch nur für die Internationals. Wenn man Dänen kennenlernen möchte, muss man sich halt etwas einfallen lassen, wie zum Beispiel bei den Friday Bars mitzumachen.

Ich hatte mich schon ein paar Monate bevor ich nach Aarhus gefahren bin bei einem Basketballverein angemeldet, weil mir das persönlich wichtig war. Darüber hatte ich auch eine gute Möglichkeit, viele verschiedene Menschen kennenzulernen. Ansonsten gibt es meines Wissens dort zusätzlich ein gutes Hochschulsportangebot. Ich kann mich noch erinnern, dass man auch Windsurfen oder Angeln konnte. Ich wurde auch mal krank, aber da man am Anfang des Semesters vor Ort alles Restliche wegen der Versicherung klären konnte und auch einen Arzt zugewiesen bekommen hat, war das alles komplett unproblematisch. Und wenn sonst mal Probleme auf mich zugekommen sind, gab es für alles immer einen Ausweg, auch wenn manches erst unmachbar aussah. Bei so einem Auslandssemester lernt man halt, dass man alles irgendwie hinbekommen kann.

IMG-20170423-WA0024Außeruniversitär gibt es in der Stadt auch unendlich viele schöne Sachen zu entdecken. Die Bibliothek am Hafen zum Beispiel ist ohne Witz nicht nur zum Lernen gut, sondern auch um sich einfach so ein bisschen zu entspannen. Es ist wunderschön dort und wenn ich jetzt nur daran denke, würde ich schon gern wieder hingehen, weil die Atmosphäre so beruhigend ist. AROS ist auch ein wichtiges Ausflugsziel. Ich hatte einen Freund, der eine Jahreskarte hatte und der konnte mich einfach umsonst mit reinnehmen. Ansonsten ist es leider etwas teuer. Aber trotzdem ist es das wert. Es war für mich das erste Museum, das mich wirklich mal zum Nachdenken angeregt und beeindruckt hat. Der Deer Park ist auch eine wirklich schöne Sache. Mit ein paar Möhren in der Hand laufen dir die Rehe praktisch hinterher und du kannst sie auch streicheln oder einfach nur so durch den riesigen Park spazieren. Eine meiner Lieblingsbars in der Stadt ist das Shen Mao. Gegen 20 DK bekommt man eine Tischtenniskelle mit der man Tischtennis spielen konnte. Das hatte ich noch nie vorher erlebt und war unfassbar lustig. Verhältnismäßig günstige Biere und Cocktails gab es auch. Und wenn man nicht mehr spielen wollte, konnte man im Tausch für die Kelle ein Bier bekommen. Perfekter Abend! Musik war immer mal anders. Vorwiegend hatte es aber eher einen Underground Techno/RnB Touch. Ist natürlich Geschmackssache aber für mich hätte es kaum besser sein können. Shots gab’s übrigens in Reagenzgläsern. Da lacht doch das Biologenherz.

Zusammenfassung

Es gab bei meinem Auslandssemester Höhen und Tiefen. Aber da man aus schlechten Erfahrungen viel lernt und sie nach kurzer Zeit wieder vergisst, war alles super und ich kann es jedem nur wärmstens empfehlen. Habt viel Spaß und macht was ihr wollt! Die Welt liegt euch zu Füßen.