Free Mover

Was du willst, wann du willst, wie du willst!

Als Free Mover ins Ausland zu gehen ist ideal, wenn du weißt, wo du hin möchtest und dich nicht davor scheust, selber Dinge in die Hand zu nehmen. Deine Vorteile liegen vor allem in der Wahlfreiheit. Du kannst entscheiden wann und wie lange du weg möchtest, in welches Land es gehen soll und an welchem Thema du arbeiten möchtest, ob du an einer Uni Vorlesungen besuchen möchtest oder in der Industrie praktische Erfahrungen sammeln und Kontakte aufbauen möchtest. Du bist dein eigener Boss! Mit dieser Freiheit kommt aber auch Verantwortung: Du musst dich im Vorfeld selber vernetzten, an eine Stelle kommen, dich rechtzeitig auf Stipendien bewerben, eine Wohnung suchen und so weiter…

Das ist viel Arbeit und vielleicht nicht für jeden geeignet. Diejenigen, die es aber schaffen, können um so stolzer auf sich sein und noch die eine oder andere Erfahrung mitnehmen, die anderen verborgen bleibt.

Ganz alleine seid ihr auch als Free Mover nicht! Es gibt zahlreiche Programme, die euch fördern und Webseiten, die euch weiterhelfen. Als Starthilfe findet ihr im Folgenden eine Liste mit verschiedener Links zu diesem Thema.

Allgemeine Tipps für Free Mover:

 

Eure Geschichten:

Henning – Quasimodo verbindet Versailles und Kopenhagen

DSC_1347Was hat Quasimodo, der buckelige Glöckner von Notre-Dame, mit einem internationalen Forschungsprojekt zu tun? Erst einmal ist Quasimodo der Grund dafür, dass ich die außergewöhnliche Möglichkeit hatte in zwei – nein, sogar drei – unterschiedlichen Forschungseinrichtungen internationale Forschungserfahrung zu sammeln. Er gab mir die Gelegenheit in einem Projekt zwei Themen zu behandeln, die auf den ersten Blick rein gar nichts miteinander zu tun haben. Quasimodo brachte mich in Kontakt mit Studierenden und Forschern aus aller Welt, ermöglichte mir an Konferenzen teilzunehmen und mich erfolgreich auf ein Stipendium zu bewerben.

Katrin – Während des Bachelors nach Israel – Meine Zeit in Tel Aviv

Mauer Bethlehem 2Neben all den persönlichen Erfahrungen, die ich in Israel gesammelt habe und an denen ich gewachsen bin, habe ich auch fachlich viel gelernt. Das wird mir besonders jetzt in der Bachelorarbeits-Vorbereitung besonders bewusst. Selbstständig zu Planen und zu Arbeiten sind Dinge, die sehr wichtig sind und die ich allem voran in meinem Auslandspraktikum gelernt habe.

Vivien –  Im Labor direkt am Meer: Neuseeland

BP-NS_001Ich würde das Praktikum definitiv wieder genauso machen wollen und kann es jedem, der mit dem Gedanken spielt, nur empfehlen. Man muss sich bewusst sein, dass damit ein höherer Zeitaufwand verbunden ist, als einfach zwei Vertiefungsmodule zu wählen. Allerdings sind in meinen Augen die Erfahrungen weitaus wertvoller. Es ist nicht nur eine perfekte Vorbereitung auf die Bachelorarbeit, sondern ein Vorteil bei zukünftigen Master- und Jobbewerbungen. Dass man so ein neues Land bereisen, seine Kultur und Einwohner kennenlernen kann, ist natürlich ein weiterer großer Pluspunkt.

SteffiMasterarbeit im Ausland: Amsterdam

Steffi001Hallo, die ein oder anderen kennen mich vielleicht schon vom Brasilien-Blog. Ich bin Steffi und dieses Semester werde ich meine Masterarbeit in den Niederlanden absolvieren, genauer gesagt in Amsterdam. Falls auch ihr an einer Masterarbeit im Ausland Interesse habt, dann hoffe ich, dass ich euch hiermit etwas Starthilfe geben kann.

Martin – Ein Aufschieber zieht in die Welt.

Nachdem ich schon im Bachelor kein Auslandssemester gemacht habe, weil ich die Planung zu lange heraus gezögert habe, dachte ich mir, dass es zumindest im Master an der Zeit dafür sei. Am Anfang des Masters wiederholte sich das ganze Spiel dann aber doch so ähnlich, als mir dieses Mal vier Tage vor Ende der offiziellen Bewerbungsfrist klar wurde, dass ich mich vielleicht einmal informieren sollte, wo es denn überhaupt hingehen könnte. Da aber gleichzeitig die Wahlen für die kommenden Module anstanden, wurde das Abwägen der verschiedenen Möglichkeiten vorerst vertagt, und das ein wenig zu lange…