Brasilien

SãMBio – São Paulo and Münster double degree in Biosciences

Two continents, two cultures, two universities, one goal: Benefit from the differences!

Seit vielen Jahren organisiert der Fachbereich Biologie der WWU mit dem Institute of Biomedical Sciences der Universidade de São Paulo (USP) in Brasilien einen Studierendenaustausch. Dieser wurde von 2014 bis 2017 durch das UNIBRAL Programm des DAAD gefördert. Seit dem Wintersemester 2017/2018 wurde dieser Austausch zu einem Doppelabschlussprogramm ausgebaut. Das SãMBio-Programm (São Paulo and Münster double degree in Biosciences) wird ebenfalls vom DAAD gefördert, sodass Studierende des FB Biologie auch hier wieder die Chance haben, ein Stipendium für das Studium an der USP zu erhalten. Zudem profitiert ihr von den Erfahrungen der zahlreichen Studierenden, die in den vergangenen Jahren zwischen Münster und São Paulo hin und her gereist sind, sodass die Planung im Vorfeld, als auch die Zeit vor Ort so reibungslos wie möglich ablaufen kann.

Die USP ist übrigens nicht nur eine der besten Universitäten Südamerikas, vor Ort habt ich auch die Möglichkeit verschiedene in Brasilien endemische Krankheiten zu erforschen und an Feldstudien mitzuarbeiten.

Links zum deutsch-brasilianischen Studierendenaustausch:

An der USP – einer der besten Universitäten Lateinamerikas – mit einem Vollstipendium des DAAD studieren

(Läuft Ende 2017 aus)

Du bist Masterstudierender am Fachbereich Biologie der WWU? Du willst für eine längere Zeit (≥5 Monate) außerhalb Europas studieren und in exzellent ausgestatteten Laboren arbeiten? Wenn du dich jetzt noch dafür interessierst, die brasilianische Lebensfreude zu erfahren, wirst du wohl an dem Studierendenaustausch „INFECTBIO-USP-WWU“ des durch den DAAD finanzierten UNIBRAL-Projekts mit der Universidade de São Paulo (USP) teilnehmen wollen!

Dort gibt es die Möglichkeit, am Instituto de Ciências Biomédicas an Malaria zu forschen, an Feldstudien teilzunehmen und vieles mehr. Zudem sind zwei deutsche Professoren vor Ort, die das Projekt koordinieren und dich während des Aufenthalts betreuen.

Links zum deutsch-brasilianischen Studierendenaustausch:

 

Eure Geschichten:

Daniel & LeonieChagas – A field study in the non existing state

Acre, annexed to Brazil after conflicts with Bolivia, is still called non-existent by some Brazilians. But on our journey on the Rio Moa and the Rio Azul we experienced the beautiful rainforest and the hospitality of the inhabitants of Acre. The purpose of the project was to obtain epidemiological information on Chagas disease. Chagas is not very common anymore, but recently in this community two people died due to Chagas. The disease is caused by the protozoan Trypanosoma cruzi and is transmitted during the blood meal of a kissing bug or oral via eating fresh fruits. We explained the disease’s transmission, examined blood samples and interviewed the inhabitants about their disease history and the places they lived at.

Steffi – über ihren Studienaufenthalt in São Paulo

20161206_094228Ich bin überzeugt davon, dass mein halbjähriger Aufenthalt an der USP eine sehr wertvolle Zeit darstellt. Neben der Arbeit im Labor konnte ich ein neues internationales Forschungsteam kennenlernen und Basis-Portugiesisch-Kenntnisse erwerben. Durch den Aufenthalt in Brasilien reiste ich erstmalig nach Südamerika und konnte Land, Mentalität und Leute kennenlernen, was für mich persönlich eine wertvolle Erfahrung darstellt. Alles in Allem konnte ich auf privater als auch fachlicher Ebene von diesem Auslandsaufenthalt profitieren und ich denke, dass dieser Studienaufenthalt sich sehr positiv auf meine zukünftige Karriere auswirken wird.

LisanneUnvergessliche Erfahrungen im Land von Caos, Cachaça e Citometria

20161028_145621Das UNIBRAL Programm ist ein sehr gut organisiertes Austauschprojekt mit einer der renommiertesten Universitäten Südamerikas. Es bietet verschiedenste Möglichkeiten im Bereich der Biomedizin an sehr interessanten und top aktuellen Themen, wie Zika, Malaria und Dengue zu forschen und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Das Leben in dieser 20 Millionen Stadt ist ebenfalls eine einzigartige Chance, um internationale Freunde zu finden, andere Kulturen kennen zu lernen und das eigene Land auch ein bisschen schätzen zu lernen. In diesem Sinne, geht es für mich jetzt zurück nach Deutschland (zugegeben nach einer drei monatigen Reise durch den Rest von Südamerika – meine Reiselust war wohl doch noch nicht ganz gestillt)

Kim – „Ich werde Brasilien auf jeden Fall wieder besuchen.“

20160916_232051Kurz nachdem ich mein Masterstudium in Münster begonnen hatte, fand ich heraus, dass die WWU eine Kooperation mit der Universidade de São Paulo in Brasilien hat. Da ich vorher noch kein Auslandssemester absolviert hatte und auch noch nie in Südamerika gewesen war, bewarb ich mich sofort für das sogenannte Unibral-Programm. Nach einiger Zeit bekam ich die Zusage. Ich begann sofort, die benötigten Unterlagen zu beantragen, sodass ich so schnell wie möglich starten konnte. Durch die Vorfreude auf São Paulo, eine neue Kultur und neue Menschen sowie die Möglichkeit, Malaria zu erforschen, ging alles sehr einfach.

Leonie – Malariaforschung in Brasilien

dscn7293Als ich zum ersten Mal von der einzigarten Möglichkeit gehört habe, innerhalb des Masterstudiums im Fachbereich Biologie der WWU Münster in Brasilien studieren zu können, hatte ich zunächst noch viele Fragen und Sorgen. Brasilien bietet durch sein Klima und seine Größe natürlich ganz andere biologische Besonderheiten in Flora und Fauna als Mitteleuropa und somit auch viele Möglichkeiten meine Fachkenntnisse in Labor und Feld zu erweitern. Außerdem hat mich die Herausforderung eine neue Sprache und Kultur kennenzulernen gereizt.
Aber ebenso präsent wie die Begeisterung für das Projekt waren Fragen wie: Passen der Aufenthalt und die Kurse dort in mein Studium? Wie wird die Kommunikation mit meinen Kollegen ohne Portugiesischkenntnisse funktionieren? Und werde ich mich in einer so großen Stadt wie São Paulo zurechtfinden?
Bei all diesen Fragen konnten mir die UNIBRAL-Projektkoordinatorin Prof. Eva Liebau, die Internationalisierungsbeauftragte des Fachbereichs Dr. Roda Niebergall und auch die beiden deutsch-brasilianischen Professoren Carsten Wrenger und Gerd Wunderlich vor Ort helfen. Ebenso haben Gespräche mit ehemaligen Stipendiaten mich auf den Aufenthalt vorbereitet und meine Entscheidung gefestigt.
Nachdem der Entschluss gefasst war, die Reise zu wagen,

Steffi & Lisanne – Der UNIBRAL-Blog

Steffi&Lisanne

Hey, wir sind Steffi und Lisanne, zwei Biotechnologie Studentinnen aus Münster. Wir studieren gerade im zweiten Master-Semester an der WWU Münster, die uns die grandiose Möglichkeit bietet an einem Austauschprogramm mit der Universidade de São Paulo in Brasilien teilzunehmen. Wir dachten uns, warum sollten wir nicht unseren Brasilien-Aufenthalt mit dem Projektleitungsmodul kombinieren?! Hieraus entstand die Idee unseres Blogs. Der Blog über unseren Aufenthalt vor Ort in São Paulo ist nun offiziell unser Projekt und wir hoffen, euch das Leben und Werkeln im fernen Ausland ein wenig näherbringen zu können. Mit unserem Blog wollen wir euch das exotische Leben und ein internationales Studium ins Wohnzimmer bringen. Dazu schreiben wir wöchentlich Beiträge über die angebotenen Uni-Kurse, unsere ersten Erfahrungen mit der Weltmetropole São Paulo und ihrer Umgebung, sowie Rezepten für Cocktails und südamerikanischer Küche.

Thomas, Carlo & Marius – Weihnachten im brasilianischen Dschungel

Für all diejenigen (Bio-)Studierenden, denen das europäische Ausland für ein Auslandssemester (oder zwei) zu nah an der Heimat oder zu  wenig exotisch ist, bietet der Fachbereich Biologie eine perfekte Alternative: Gefördert vom Deutschen Akademischen Austauschdienst, bietet das Programm UNIBRAL Biologiestudierenden finanzielle Unterstützung für einen Auslandsaufenthalt in Brasilien. Der brasilianische Partner ist das Institute of Biomedical Sciences der Universidade de São Paulo. Aktuell studieren und leben vier WWU-Studenten in der größten Stadt Brasiliens. Drei von ihnen, Marius Zimmermann, Carlo Fischer und Thomas Müntefering, haben ihre Eindrücke vom Studium, der Kultur und des Lebens in Brasilien aufgeschrieben.

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Quelle: Wissen/Leben; Die Zeitung der WWU Münster vom 28.1.2015, 9. Jahrgang Nr.1

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